Eine gute Präsentation zu halten heißt: Exzellent vorbereiten sein und unter keinen Umständen Fehler machen!
Den ersten Punkt unterschreiben wir natürlich alle. Der zweite setzt uns ganz schön unter Druck. Zumindest geht es fast 90% der Menschen so und der Rest gibt es wohl einfach nicht zu.

Obwohl wir wissen, was wir können und überzeugt von unserer Rede sind, nagt er an uns: Der unbedingte Wunsch, dass es gut wird. Dass wir uns von unserer besten Seite zeigen, dass wir die Zuhörer begeistern und der Chef uns lobt. Solche Gedanken können die Angst vor Fehlern in ungeahnte Höhen klimmen lassen. Doch – Überraschung! – wer Angst hat, macht erst recht Fehler. Das ist so ein Gehirn-Ding.

Und wer akzeptiert, dass kleine Fehler einfach passieren können, wenn man nervös ist und Nervosität schlichtweg ein Zeichen dafür ist, dass uns etwas am Herzen liegt? Der macht’s gut. Auch so ein Gehirn-Ding. Zumindest in der Theorie. In der Praxis zittern trotzdem die Hände und der Mund wird trocken. Wir suchen an der Decke nach Worten und wir bestätigen uns nach jedem dritten Satz selbst. Genau!

Doch glücklicherweise gibt es sehr clevere Tricks, wie jeder seine Präsentation professionell gestaltet, mit dem Publikum in Kontakt bleibt, Fehlerquellen meidet und sich dabei selbst treu bleibt. Claudia und Paul vom Improvisationstheater „Die Affirmative“ haben uns das in zwei wundervoll fordernden und inspirierenden Workshops eindrucksvoll nahe gebracht.

Mit diesem Wissen lächeln wir Verhapsler in Zukunft weg oder wir geben’s zu, wenn es eh schon jeder gemerkt hat. Das macht uns menschlich und sympathisch. Wenn wir zu unserer Kompetenz stehen und uns entspannen, tun es die Zuhörer auch.

Denn ALLE wollen, dass es gut wird!